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Rauchmelder, Rauchwarnmelder Gera

Seit dem 5. Januar 2008 besteht in Gera & Thüringen die Rauchmelderpflicht. Neu- und Umbauten müssen seit dem 5. Februar 2008 mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden. Für Bestandsbauten gibt es eine Übergangsfrist die am 31.12.2018 endet.

Ab dem 01.01.2019 gilt die Rauchmelderpflicht in ganz Thüringen!
 
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Bis zum Stichtag müssen alle Gebäude (auch Gartenlauben) mit einem Rauchmelder ausgestattet sein. Dazu muss mindestens je 1 Rauchmelder in Kinderzimmern, Schlafzimmern, Gästezimmern und Fluren – wenn diese als Rettungsweg dienen – installiert sein. Wenn du in deinem Wohnraum noch keinen Rauchmelder hast, dann kontaktiere uns, wir beraten dich gerne zum Thema:

  • Rauchmelder, Brandmelder, Rauchwarnmelder
  • Funkrauchmelder
  • Installation, Überprüfung, Wartung
  • Mieter oder Vermieter, wer muss zahlen?

Rauchmelder, Rauchwarnmelder Gera

Kein Rauchmelder – im Ernstfall droht ein strafrechtliches Verfahren

Ein Verstoß gegen die Bauordnung kann im Brandfall ein strafrechtliches Verfahren nach sich ziehen, sollten durch Feuer und / oder Rauch Personen zu Schaden kommen. Ebenfalls kann die Versicherung Leistungen kürzen. Nichtwissen schützt nicht! In Niedersachsen muss ein Vermieter Geldbußen von bis zu 50.000 Euro zahlen. In drastischen Fällen drohten dem Eigentümer bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung bis zu fünf Jahre Haft!
(Zum Bericht)

Lass es nicht soweit kommen und kümmere dich jetzt um ein vernünftiges Frühwarnsystem.

Rauchmelderpflicht Thüringen

Die Rauchmelderpflicht ist unter § 48 Absatz 4 (ThürBO) Landesbauordnung Thüringen geregelt. (Zum Paragraph)

Wer ist für die Anbringung und die Wartung der Rauchwarnmelder verantwortlich?

Eine wichtige und entscheidende Frage ist die Verantwortlichkeit für Anbringung und Wartung. Dies ist im § 48 Absatz 4 der Landesbauordnung Thüringen nicht explizit geregelt. Jedoch richtet sich die Landesbauordnung an Eigentümer und somit ist dieser für Ausstattung, Montage und Wartung verantwortlich und auch in der Haftung!

Rauchmelder retten Leben

Laut dem Statistischen Bundesamt sterben jährlich etwa 500 Menschen bei Bränden, die häufigste Todesursache dabei: Ersticken.

Ein Rauchmelder oder Brandmelder löst im Falle eines Brandes, aufgrund von Rauchentwicklung einen lauten Alarm aus und warnt Bewohner in Haus- und Wohnungen sowie Besucher in öffentlichen Einrichtungen.

Besonders gefährlich sind nächtliche Wohnungsbrände, denn schlafende Bewohner bemerken den Rauch erst spät oder gar nicht. Deshalb sind Rauchmelder unter anderem in Schlaf-, Gäste- und Kinderzimmern Pflicht. Die Sensoren im Rauchmelder reagieren bereits frühzeitig auf Rauch und lösen umgehend einen lauten Alarm aus. Selbst Tiefschläfer werden durch den Krawall geweckt und können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und den Notruf kontaktieren.

Große Auswahl und unterschiedliche Typen

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Rauchmeldern, daher ist eine Beratung und ein Vergleich zu empfehlen, um für die eigenen Bedürfnisse und Wohnbedingungen das passende System zu finden. Dies beginnt schon bei der Unterscheidung zwischen Rauchwanrmelder und Brandwarnemelder.

Im privaten Bereich ist hauptsächlich der Rauchwanrmelder (Rauchmelder) vorzufinden. Auch in Ferienwohnungen, kleinen Pensionen oder in gewerblichen Bereichen (ohne Brandschutzauflage) werden Rauchwarnmelder eingesetzt. Der Rauchwanrmelder wird dabei horizontal an der Raumdecke im Schlafzimmer, Kinderzimmer, Flur oder Gästezimmer angebracht und reagiert auf Rauchpartikel in der Luft.

Für Küche und Bad ist aufgrund der Rauch- und Dampfentwicklung durch kochen oder heißes duschen ein Hitzmelder oder auch Wärmemelder zu empfehlen. Diese lösen nämlich erst Alarm aus, wenn die Temperatur innerhalb einer kurzen Zeit schlagartig angestiegen ist (Thermodifferentialmelder) oder einen gewissen Wert i.d.R 60°C überschreitet (Thermomaximalmelder).

Brandwarnmelder werden in Verbindung mit Brandmeldeanlagen hingegen in öffentlichen Gebäuden eingesetzt und verständigen bei Brandalarm nach einiger Zeit automatisch die Feuerwehr.

Für kleinere Apartments und Wohnungen bis ungefähr 100 m² ist ein Stand-Alone-Rauchmelder ausreichend.

Wenn dagegen mehrere Etagen (Einfamilienhaus) überwacht werden soll, sind Funkrauchmelder die bessere Investition. Diese sind zwar teuerer als Stand-Alone-Geräte, doch dafür geben im Brandfall alle Rauchmelder Alarm, da diese untereinander vernetzt sind.
Oftmals befinden sich Schlafzimmer und Kinderzimmer im Obergeschoss. Wenn im Untergeschoss ein Feuer ausbricht, dann wirst du rechtzeitig und schnell im ganzen Haus vom Alarm informiert und kannst umgehend Flucht- und Löschmaßnahmen ergreifen.

Auch für Hörgeschädigte und Gehörlose gibt es spezielle Rauchwarnmelder, die im Brandfall mit Blitzlicht und / oder mit Vibrationen (zum Beispiel am Kopfkissen) auf den Alarm aufmerksam machen.

Egal ob privat oder gewerblich, wir sind der Ansprechpartner für Rauch- und Brandmelder in Gera und Umgebung und freuen uns auf deine Anfrage.

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Laufzeiten von Rauchmeldern

Alle Rauchmelder haben eine Lebenszeit von ungefähr 10 Jahren, doch in dieser Zeit sollte der Rauchmelder regelmäßig überprüft und kontrolliert werden. Denn je nachdem welche Batterien im Gerät zum Einsatz kommen, desto unterschiedlicher ist der Wartungsaufwand.

Nach 10 Jahren muss der Rauchmelder ausgetauscht werden, denn die Sensoren im Inneren des Melders verschmutzen mit der Zeit. Ursache dafür sind Hausstaub und Dämpfe, welche den fotoelektrische Sensor mit der Zeit erblinden lassen. Folglich werden Fehlalarme ausgelöst und daher muss ein Melder nach 10 Jahren gewechselt werden.

Rauchmelder mit einem gewöhnlichen Alkaline 9 Volt E-Block halten im Schnitt 1-3 Jahre durch. Rauchmelder mit einer Longlife-Lithium-Batterie sollten im Idealfall eine Laufzeit von über 10 Jahren haben.

Auch hier ist ein Vergleich zu empfehlen, denn die Longlife-Melder sind meist teurer als die günstigen Rauchmelder, doch dafür muss die Batterie nicht gewechselt werden und somit entfallen die Kosten für zusätzliche Batterien. Über die Laufzeit von 10 Jahren sind Longlife-Rauchmelder günstiger.

Wichtige Informationen zu Rauchmeldern

Rauchmelder in Deutschland müssen alle das CE-Siegel besitzen. Dies sichert dem Verbraucher grundlegend Qualität zu. Spezielle Vorschriften für Rauchmelder sind unter den Anforderungen DIN EN 14604 und DIN 14676 festgelegt.

Auch die Stiftung Warentest beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema Rauchmelder, zuletzt 2013. In dem Test haben viele Rauchmelder die strengen Prüfungsbedingungen nur mit mangelhaft bestanden. Daher ist eine Beratung im Vorfeld zu empfehlen und bei rauchmelder-gera.de kostenfrei.

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